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Informationen
über COSIMA Naturfaserbeläge:
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Kokos-
und Sisalbeläge von Cosima werden nach dem heutigen
Stand der Technik in modernsten Werken
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in Europa, Mexico und Indien hergestellt.
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Indien
ist Hauptlieferant für Kokosfasern. Diese werden aus
dem Faserpolster der Kokosnuß gewonnen,
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welches
von einer grünen lederartigen Haut umschlossen ist.
Dazu löst man mit einem Messer das ca.
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7-10 cm dicke Polster von der eigentlichen Kokosnuß,
deren Milch und Fruchtfleisch als Grundstoffe
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für
die Nahrungsmittelindustrie und Pharmazie verwendet werden.
Nun wird dieses Faserpolster" gewäs
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sert
", das heißt über mehrere Monate in den
Lagunengewässern Südindiens getaucht, dabei verrottet
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das
Faserfleisch und löst sich von der eigentlichen Kokosfaser.
Diese wird von der Hand oder maschinell
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versponnen.
Die Faser ist hart und fettfrei, so daß Bakterien
keinen Nährboden finden. Da die Faser wie
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eine
winzige Röhre aufgebaut ist, ergibt sich beim gewebten
Teppichboden eine hohe Schall-und Wär-
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medämmung.
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Die
Sisalfaser wird aus den Blättern der Sisalagave gewonnen.
Diese wachsen vorwiegend in Mexiko, Bra-
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silien und Tansania. Sie sind wesentlich länger als
die Kokosfaser, nämlich ca. 70-100 cm und lassen
sich
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dadurch sehr gut maschinell
verspinnen
und erzielen damit eine hohe Reißfestigkeit. Sowohl
Kokos, als
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auch
Sisalfasern, sind hygroskopisch, d.h. je nach Raumfeuchigkeit
dehnt sich die Faser aus oder zieht
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sich
zusammen. Kokos dehnt sich aus bei Feuchtigkeitsaufnahme,
während Sisal schrumpft und umge-
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kehrt.
Aus diesem Grunde sind
Beläge
aus
Kokos und Sisal nicht dimensionsstabil,
sie
können also
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schrumpfen
oder sich ausdehen und sollten deshalb vollflächig
verklebt
werden. Lose verlegbar
sind
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allenfalls
Mischungen beider Fasern, d.h. eine Verwebung von Kokos
(70%) und Sisal (30%) ergibt eine
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relativ
hohe Stabilität. Eine lose Verlegung dieser Fasermischung
ist in Räumen bis ca. 25 m² möglich.
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